Kunst und Kultur in den Niederlanden

Maria Trepp

Rembrandt, der Brillenverkäufer und die Darstellung der fünf Sinne

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Die Gemeinde Leiden und das Lakenhal Museum Leiden haben ein Gemälde von Rembrandt erworben, das früheste bekannte Gemälde des holländischen Meisters.

Das Lakenhal Museum, das städtische Kunstmuseum in Leiden, ist in der ehemaligen Tuchhalle aus dem Jahr 1640 untergebracht.

Rembrandt malte das Bild “Brillenverkäufer“ (1623-1624)  im Alter von ungefähr 17 Jahren in seiner Heimatstadt Leiden, der Wiege der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts.

Der „Brillenverkäufer“ zeigt bereits die unverkennbaren künstlerischen Merkmale, mit denen Rembrandt (Leiden, 15. Juli 1606 – Amsterdam, 4. Oktober 1669) später berühmt wurde: die Kontraste zwischen hell und dunkel, lockere Farbstriche und die lebensechten Köpfe der Hauptfiguren.  Das Gemälde war ursprünglich Teil einer Serie von fünf kleinen Malereien mit dem Thema der fünf Sinne. Zwei der drei bewahrt gebliebenen Gemälde (“Fühlen” und “Hören”) befinden sich in einer Privatsammlung in New York.  Das dritte Stück („Sehen“) bleibt  nun als niederländisches Kulturerbe erhalten. 

Das Thema der fünf Sinne spielte eine wichtige Rolle in der niederländischen Druckgrafik und Malerei.  Die fünf Sinne wurden auf eine charakteristische, aber für uns nicht immer nachvollziehbare Weise abgebildet- die Allegorien, mit denen die fünf Sinne im 17. Jahrhundert dargestellt wurden, waren vielgestaltig und manchmal – zumindest in unseren Augen – weit hergeholt.

E. de Jongh schreibt in seinem  Buch über die Bedeutung der holländischen Genrebilder aus dem siebzehnten Jahrhundert:

„Seit der Antike bis ins 17. Jahrhundert wurde über die Sinne vor allem in missbilligenden Worten geschrieben. Nicht nur in den Lehren des Plato wurden die Sinne als unzuverlässig verurteilt, auch andere philosophische Systeme haben die Wahrnehmung – und in der Tat jedwede Form der Wahrnehmung – als trügerisch begriffen. Im Mittelalter und in der Renaissance betrachtete man die Sinne von einem christlichen Standpunkt aus als die Wege, auf denen Bosheit und Sünde in den menschlichen Geist eindrangen. Während des 17. Jahrhunderts jedoch veränderte sich diese misstrauische Haltung unter dem Einfluss des sich entwickelnden Empirismus, der alles Wissen in der Erfahrung begründen wollte.  Dieser philosophischen Bewegung galten die Sinne nicht als Sünde, sondern als Vermittler von Information und Beweismitteln.“

Zahlreiche Versionen der fünf Sinne wurden von Malern der nördlichen Niederlande in den ersten Jahrzehnten des siebzehnten Jahrhunderts dargestellt.

In dieser Zeit begannen Künstler in Haarlem und Amsterdam zur narrativen Darstellungen der Sinneswahrnehmung Abbildungen von Figuren aus der Mittel-und Unterschicht zu bevorzugen, anstatt wie vorher das Thema symbolisch und allegorisch zu behandeln.

Der junge Rembrandt war einer der künstlerischen Erneuerer, als er eine Reihe von kleinen Tafeln mit den fünf Sinnen (1624-1625) gemalt hat. In Rembrandts Fall werden Gruppen von drei Hauptfiguren porträtiert, die Typen der Mittel- und Unterschicht repräsentieren, die sich mit Aktivitäten der fünf Sinne beschäftigen: sie singen für “Hören”,  sind beim „Steinschneiden“ in “Fühlen”, und kaufen Brillen  in “Sehen”.

 

Rembrandts Figuren sind mit ihren Handlungen beschäftigt und nehmen wenig Notiz von dem Betrachter. (Siehe auch den Artikel von Noël Schiller)

 

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Der Symbolismus bei Vincent van Gogh

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Am 24. Februar wird im  Van Gogh Museum in Amsterdam die Ausstellung Dreams of nature. Symbolisme van Van Gogh tot Kandinsky eröffnet.

Der Symbolismus ist in den letzten Jahren wieder aktuell.

Diese Kunstrichtung entstand am  Ende des 19. Jahrhunderts als Reaktion auf den Impressionismus und als Reaktion auf die zunehmende Industrialisierung und den Materialismus in Europa. Künstler wollten Träume und Visionen darstellen statt der sichtbaren Wirklichkeit. Ihre Werke waren Resultat einer Sehnsucht nach Schönheit und ästhetischer Raffinesse, nach geistigem Adel, Spiritualität, Mythologie und Abstraktion.
Der Symbolismus vereinte eine kleine Gruppe von Künstlern, die Theorien aufstellten, und von der Einheit der Künste träumten.
Eine Reihe von Werken von Vincent van Gogh kann als symbolistisch eingeordnet werden, insbesondere die Werke, die im Kontakt mit dem symbolistischen Träumer Gauguin geschaffen wurden. Aber auch die Tatsache, dass Van Gogh stark von Ideen beeinflusst war, und sich lange mit einem bestimmten Thema beschäftigte, bevor er ein Bild machte, rückt ihn in die Nähe anderer Symbolisten. Seine Bilder enthalten tiefere Bedeutung, verborgene Symbolik und Verweise auf Literatur und Musik.
Hier ein paar Beispiele von symbolistischen Themen in Gemälden von Vincent van Gogh:
Natur und Suggestion: die Landschaften der Symbolisten sind mehr als eine getreue Darstellung der Realität, sie sind ein Spiegelbild der Gefühle, die die Natur bei dem Künstler evoziert. Hier “Weiden bei Sonnenuntergang”: beachten Sie vor allem die Strahlen der Sonne.

 

 

Träume und Visionen: Einige Symbolisten malten Träume und Visionen, die Welt hinter der beobachtbaren Realität. Hier Van Goghs “Erinnering an den Garten in Etten” Arles, 1888.

 


Die Stadt als geheimnisvolle Traumlandschaft: Caféterrasse bei Nacht

 

 

Der Kosmos: Van Gogh zeigte in seinen Landschaften seine Ideen über die natürlichen Kräfte, die kosmische Energie und die Bedeutungslosigkeit des Menschen gegenüber der Natur.

Vincent van Gogh, Sterrennacht, 1889

(Hier eine phantastischer interactiver Video Starry Night)


Vincent van Gogh, Sterrennacht over de Rhone

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Paul Klee und Lucebert

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Ab  28. Januar 2012 is ist im  Cobra-Museum in Amstelveen die Austellung  “Klee+ Cobra: het begint als kind” zu sehen.

Ich weiß noch nicht, was im Cobra-Museum ausgestellt wird, aber ich lasse hier einige meiner Lieblingsgemälde von Klee sehen, und von dem niederländischen COBRA-Mitglied, Dichter und Maler Lucebert, der sich in Gedichten und in seiner Kunst auf Klee bezog.

 


Paul Klee, Maske, 1922

Paul Klee, Marionette 7a, 1923

Paul Klee, Clown, 1929


Paul Klee, Clown, 1929


Paul Klee, Dierentuin Tiergarten

Paul Klee, Schlange

 

Die Schachbretter werden bunt und flexibel:

 

Paul Klee, Colourful life outside (Draussen buntes Leben)1931

Paul Kee, Bluehendes, 1934

Paul Klee, Kat en vogel [Katze und Vogel]

Paul Klee Frau mit Hut

Paul Klee, Taenzer

Paul Klee, Angelus Novus (im Besitz von Walter Benjamin, der einen berühmten Essay  hierüber schrieb:  der Engel der Geschichte)

Paul Klee, Distel, 1919

Paul_klee_duinlandschap_dunes

Paul_klee_opkomst_van_de_maan_st_germain_tunis_1915

Paul Klee_Vollmond

Und nun Gemälde von Lucebert, aber erst ( auf Niederländisch) sein Gedicht: „klee“

 

in het verheugde venster geuren de gekleurde vruchten van de dingen

in rust geuren de huid het hart geuren de ogen en mond

het hart kust zijn venster

de huid ontsluit zich

de ogen kijken naar buiten

waar de mond wuift naar boven

overal bloeien de mensen wuivende bloemen geurige huizen

zij evenaren de aarde

zij vliegen in ronde en gebogen vruchten door het hoge hoofd van de lucht

zuchten als de huiverende watervallen zij zingen

in spiegelgladde cirkels

zo ontwiklen zij de wereld:

 

de brandende draad van de geurende aarde loopt langs het gekleurde raam van de mensen

Lucebert, De droom van Apollinaire (Apollinare’s dream), 1972

Lucebert,_Die_Kuehe_1959

Lucebert naakt met bloemen (nude with flowers)

Lucebert, Orfeus_en_de_dieren

Lucebert, Nachtengel_1990

Lucebert, Oude_engel

Lucebert, De_dichter_voedt_de_poezie

lucebert_dierentemmer_1959.jpg

Der neue Langdistanzwanderweg Amsterdam-Westerbork

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Über eine Stecke von etwa 320 km läuft neue Westerborkwanderweg. 
Der Anfangspunkt ist die Hollandse Schouwburg in Amsterdam, wo während des Krieges die Amsterdamer Juden zum Abtransport versammelt wurden, Endpunkt ist das ehemalige Durchgangslager Camp Westerbork. Der Wanderweg folgt der Zugstrecke, auf der Juden während des Zweiten Weltkrieges deportiert wurden. Von dort wurden sie in die Todeslager transportiert.
Der Wanderweg besteht aus Abschnitten von 10 km und läuft in der Nähe der Gleise entlang der Deportationsroute.
Die Route führt den Wanderer entlang Kriegsdenkmälern, Synagogen und anderen Stätten, die  beim Holocaust in den Niederlanden und während und nach dem Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle spielten. Ein neu erschienener Wanderführer informiert die Touristen über historische Fakten; und eine neue Website (www.westerborkpad.nl) erklärt die historischen Stationen.  

 

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Walter Süskind und der Judenrat Amsterdam

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Rudolf van den Berg hat einen neuen Film gemacht, Süskind, über den jüdischen Widerstandskämpfer Walter Süskind, der als niederländischer Oskar Schindler hunderte Kinder und Erwachsene rettete.

Der in Deutschland geborene Geschäftsmann Walter Süskind (1906-1945) arbeitete für den Amsterdamer Judenrat als Verwalter bei dem jüdischen Theater Hollandse Schouwburg. In dieser Anstellung konnte er die Personaldaten der in diesem Theater zur Deportation eingelieferten Kinder manipulieren und so manche retten.

 

Süskinds gute Beziehungen zur deutschen Besetzungsmacht, insbesondere zum SS- Hauptsturmführer Ferdinand aus der Fünten, der in Amsterdam die Deportation der Juden leitete, halfen bei seiner Wiederstandsarbeit. Walter Süskind galt als einfallsreich, charmant und geschickt und fand hundertundein listige Tricks um den Nazis die Kinder unter der Nase weg zu schmuggeln.

Walter Süskind und seine Mitarbeiter taten dies ohne Mitwissen des Amsterdamer Judenrats, denn dieser vertrat eine Linie der Kooperation mit den Nazis.
Nach dem Krieg hat ein jüdischer Ehrenrat den Judenrat Amsterdam sehr kritisch beurteilt, und ganz besonders dessen Hilfe bei der Selektion und Deportation der niederländischen Juden verurteilt. Weil die Besetzer nicht wussten, wer Jude oder kein Jude war, hätte man ohne Hilfe des Judenrats kaum so viele Juden deportieren können, und Eichmann war dann auch sehr zufrieden mit der seiner Meinung nach vorbildlichen Organisation der Deportation in den Niederlanden.
Der Ehrenrat lobte Walter Süskind und seinen mutigen Einsatz, der vom Judenrat nicht unterstützt wurde.

Immer wieder sehen sich Geschichtsforscher vor die Frage gestellt, warum die Anzahl der jüdischen Opfer der Shoah in den Niederlanden am höchsten war in West-Europa, sowohl in absoluten als auch in relativen Zahlen.
Ein Faktor ist die unbegrenzte Macht, die die Nazis in den Niederlanden hatten, um die Deportationen zu organisieren.   Aber auch die Stütze durch den Judenrat spielte eine Rolle, wie auch  die Haltung der gut integrierten jüdischen Bevölkerung in den Niederlanden. Man durchschaute das Wesen des Nazi-Antisemitismus weniger gut als in anderen Ländern, man glaubte nicht an die Ausrottung der Juden. Man glaubte an die Möglichkeiten zur legalen Freistellung.
Man war zu optimistisch.

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Ein ausführlicherer Text ist  auf meinem niederländischen Weblog zu lesen

Jedem das Seine, oder die Ästhetik der Gitter

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Das umstrittene „Buchenwald“-Gitter wird im niederländischen Zandvoort doch nicht so gebaut wie geplant. Am Eingang sollte – zwischen Säulen, die rauchende Schornsteine darstellen-  eine Glocke befestigt werden mit der Aufschrift „Suum cuique“, dem Motto Buchenwalds: „Jedem das Seine“.

Suum cuique “Buchenwald”, Entwurf Studio Job

Nun wird die Glocke mit der Aufschrift nicht angebracht. Die rauchenden Schornsteine jedoch bleiben; und durch alle Aufmerksamkeit in den Medien wird das „Jedem das Seine“ doch auch mitgedacht werden.


Das Designerduo will mit der provozierenden Aktion auf die Ästhetisierung der Bewachungs- und Sicherheitsindustrie aufmerksam machen.

Das ursprünglich von Cicero als Gerechtigkeitsmotto gedachte „Suum cuique“ stand auf dem Bruststern des Hohen Orden vom Schwarzen Adler und wurde später von den Nationalsozialisten instrumentalisiert.

 

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Dieser Text steht auch auf meinem niederländischen Weblog

Windmühle in rot, blau und lila

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Die Endshow der Wohltätigkeitsaktion 3FM Serious Request am 24. Dezember 2011 fand statt in `Leiden bei der historischen Mühle Molen de Valk. Die Mühle wurde in allen Farben angestrahlt…

Molen De Valk

 

Und hier de Rote Mühle von Mondriaan:

 

Frohe Weihnachten: Weihnachtsbaum in Leiden Niederlande

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Pieterskerk

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Romantische Holzschnitte von Yoshitoshi

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Im Leidener Japanmuseum Sieboldhuis sind bis zum 4. März 2012 Prachtexemplare des Japanischen Holzschnittmeisters Tsukioka Yoshitoshi (1839-1892) zu sehen in der Ausstellung “Mondlicht, Mysterium und Schönheit”.



Yoshitoshi ist ein Meister des Farbholzschitts, vor allem des Ukiyo-e, einer Form des Holzschnitts die seit der Mittes 18. Jahrhunderts auch in Europa populär wurde und einen großen Einfuß hatte auf die Europäische Kunstwelt des Fin-de-siècle.

Diese Holzschnitte sind zum Teil buddhistisch inspiriert und drücken die Vergänglichkeit und Flüchtigkeit des Lebens aus. Der folgende Holzschnitt lehrt, dass man nicht den Finger des buddhistischen Mönchs betrachten soll, sondern den Mond:


Berühmt zijn Yoshitoshis A Hundred Views of the Moon, wo er Motive aus chinesischen und indischen Legenden und aus Kabuki- und Noh-Theater illustriert.

 

Maria Trepp

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Serious Request/ Gläsernes Haus in Leiden

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In Leiden wird ab 18. Dezember 2011 eine Woche lang das „Gläserne Haus“ der Wohltätigkeitsaktion „Serious Request“  stehen.

Serious Request ist eine jährlich zurückkehrende Aktion  des  niederländischen Radiosenders 3FM , wobei Geld eingesammelt wird für Projekte des Roten Kreuzes.

Drei  DJs sind sechs Tage lang in einem gläsernen Haus eingeschlossen, wo sie nichts essen dürfen. Gleichzeitig legen sie Tag und Nacht Wunschnummern auf als Gegenleistung für Spenden.

Dieses Jahr steht das „Gläserne Haus“ in Leiden. Es wird Geld eingesammelt für Mütter in Kriegsgebieten.

Die Aktion wird von so gut wie allen Einrichtungen und Unternehmen der Stadt unterstützt: Museen, Geschäften, Schulen, Universität. Die Stadt Leiden hat eine halbe Million Euro investiert.

Die Wohltätigkeit ist auch eine willkommene Gelegenheit für Marketing und Reklame.

 

Das Leidener Museum Boerhave (Museum für Geschichte der Naturwissenschaften) sorgt für eine besondere Attraktion: in Anschluss an die Ausstellung „Verborgene Kräfte: Niederländer auf Suche nach Energie“ wird eine „Energiefabrik“ aufgebaut mit Schaukelb, Fahrrad- und Rudertrainern, die dem „Gläsernen Haus“ Energie liefern werden.


 

 

 

Hier folgen ab 18. Dezember Fotos und Videos.

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